Jugendzimmer einrichten: Klappe, die Zweite!

Surfergirl ist wieder da!!! Gut für mich und gut für alle, die schon lange darauf warten, wie ich mit dem Einrichten der Wohnung vorankomme. Die Familie ist in unserer neuen Heimat endlich komplett, was bedeutet, dass wir jetzt auch das zweite „Kinderzimmer“ angehen können.

Das besondere an diesem Zimmer: Surfergirl sagte der schwäbischen Heimat Goodbye und flog nach Paraguay, während wir nach Mannheim umgezogen sind. Sie hatte ihr Zimmer noch nie gesehen, ganz zu schweigen vom Rest der Wohnung, in der wir seit einem dreiviertel Jahr leben. Natürlich war sie gespannt wie sonstwas!

Surfergirl hat dieses Schuljahr in Paraguay verbracht, und gerade ist sie heile zurückgekehrt – wegen der Corona-Pandemie zwei Monate früher als geplant. Zwischenzeitlich wussten wir nicht einmal, wann sie überhaupt nach Hause kommen würde. Der Flughafen der Hauptstadt war geschlossen, mehrere gebuchte Flüge wurden immer wieder abgesagt. Die Grenze nach Argentinien war dicht, es gab keine Passierscheine, um zum Flughafen von Buenos Aires zu gelangen. Schließlich hat sie einen Platz für einem Rückholflug der französischen Regierung bekommen. Puh.

Das war solch ein Lichtblick inmitten dieser unsicheren und verunsichernden, manchmal langweiligen und oft nervenaufreibenden Zeit. Könnt ihr euch vorstellen, wie sehr ich mich auf diesen Moment gefreut habe? Mein Bauch hat Purzelbäume gemacht! 🙂

Was das Zimmer angeht: Es ist wirklich riesig und durch den offenen Grundriss mit der Treppe, die direkt im Wohnzimmer endet, wollte ich ein wenig Privatsphäre schaffen. Ein bodenlanger, gefütterter Vorhang trennt den Schlafbereich ab. Sie bekam unsere alte Schlafcouch samt Couchtisch (ein kleines DIY von mir), den antiken Spiegel meiner Mutter, die runde Tischleuchte und meine heißgeliebte große Kommode, der ich selbstgemachte Lederschlaufen-Griffe verpasst habe. Sie hatte früher mal erwähnt, dass sie diese Möbel so gern in ihrem Zimmer hätte – was soll ich sagen? In Tuttlingen hatte sie das kleinste Zimmer des Hauses, nun in Mannheim hat sie das größte. Genügend Platz für ihre alten Sachen und ein paar neue. Hauptsache, Surfergirl bleibt noch ein paar Jahre bei uns, bis die große weite Welt sie wieder ruft.

Raumteiler Jugendzimmer

Über dem Schreibtisch haben wir zwei Bilderleisten für Deko und Pflanzen angebracht. Macht sich der selbst lackierte Hocker nicht gut neben dem Wonkyboard und der Ananas? Da kann Surfergirl beim Hausaufgaben machen auch ein bisschen vom nächsten Strandurlaub träumen.

Mit den neuesten Erinnerungsfotos haben wir eine Fotowand gebastelt, ähnlich wie die, die sie schon in ihrem Jugendzimmer in Tuttlingen an der Wand hatte. Mit der Weltkarte in der Mitte und Erinnerungen an ihre Reisen drumherum – so richtig gefiel ihr das aber nicht mehr. Wir knibbelten alle Fotos wieder ab und versuchten es mit einer geometrischen Anordnung, die Weltkarte an der Wand über der schmalen Bettseite. So gefiel es ihr! Es erinnerte uns auf Anhieb an die alte Heimat, darum stellten wir nochmal das gemütliche Gitarrenfoto von damals nach.

Alles Rosafarbene war ja schon in Tuttlingen out, inzwischen kann Surfergirl die Farbe überhaupt nicht mehr sehen. Wir haben alle Kissen und jede Form von rosa eliminiert, und ihr einige neue Kissen im Boho-Stil gegönnt. Die schmücken nun entweder das Bett oder das Sofa, je nach Lust und Laune. Die Vase ist ein Straßenfund, das Pampasgras habe ich am Ende des Winters gepflückt.

Außerdem wünschte sie sich mehr Licht im Zimmer. Also schoben wir die Kommode an die Wand gegenüber dem Fenster und platzierten den Spiegel darüber. Es funktionierte, der Raum ist deutlich heller geworden.

Geschafft! Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und Surfergirl ist total happy mit ihrem Zimmer. Und ich bin so happy mit ihr 🙂

Ich konnte euch hoffentlich ein bisschen inspirieren und Freude in euren Alltag bringen. Wollt ihr den Look gern nachshoppen? Habt ihr etwas gesehen, das euch gefällt? Hier sind einige Tipps und Links, die euch dabei helfen. Die Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Übrigens: Hier geht es zum ersten Teil der Umzugsserie Moving to Monnem.


Die Kommode ist von Ikea. Ich habe die Knöpfe abgeschraubt und einfache, gelochte Lederschlaufen angebracht.

Das Schlafsofa ist ein uraltes Ikea-Sofa, das immer noch richtig bequem ist. Das Modell gibt es leider nicht mehr, aber vielleicht gefällt euch dieses stylische weiße Schlafsofa.

Der Garderobenständer ist schön schlicht, tut, was er soll und war ein echtes Schnäppchen (9 Euro). Im Moment gibt es viele Teppiche im Boho-Style bei Ikea – Surfergirl wollte unbedingt diesen, es gibt aber auch farbenfrohere oder fransigere Varianten.

Der Hängesessel hat sich absolut bewährt. Man kann wunderbar darin „abhängen“, er ist langlebig und sehr bequem. Kostenpunkt ab 40 Euro – es lohnt sich, einen dicken Haken an der Decke anzubringen.

Bei Impressionen gibt es einige schöne Kissen im Boho-Style, aber unsere haben wir bei Bestsecret gekauft (ja, die haben auch einige wenige Wohnaccessoires!). Wer Lust hat, sich dort anzumelden: Ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit dem Shop gemacht.

Viel Spaß beim Dekorieren!!

Anfang verpasst? Hier geht es zum ersten Beitrag der Umzugsserie Moving to Monnem.

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