Einrichten & Dekorieren

Die 3 wichtigsten Regeln, eine perfekte Bilderwand zu gestalten

Ich möchte euch heute etwas gestehen: Bilder aufhängen ist für mich immer absolut das Schwierigste beim Einrichten. Ich habe schon so viele Nägel in die Wand geschlagen und wieder herausgezogen, dass unsere Wand ein prima Insektenhotel abgeben würde. Große oder kleine Bilder? In Gruppen oder als Solist? In welcher Höhe, welcher Anordnung, und überhaupt, an welcher Wand? Wie kann ich Bilder richtig aufhängen?

Ich habe mich von vielen Räumen inspirieren lassen, nachgemacht, über verschiedenen Bildhängungen gelesen und meine Bilder immer wieder umgehängt. Das Thema ist wirklich eine Wissenschaft für sich – ich mag es aber, wenn die Dinge einfach sind. Bei der Kreativität geht es natürlich nicht darum, langweiligen Regeln zu folgen. Aber richtig gut gefallen mir die Arrangements, wenn ich ein paar wenige Dinge beachtet habe – und den Rest weiterhin meiner Intuition überlasse. Ich habe das ganze auf die 3 wichtigsten Regeln heruntergebrochen. Diese tollen Tipps möchte ich gern mit euch teilen. Außerdem habe ich auch ein paar bemerkenswerte Beispiele einer gelungenen Bildhängung gefunden, die ich euch zeigen möchte. Aber zuerst die Theorie. Nur ganz kurz, versprochen!

Höhe: Messt vom Fußboden 145 cm nach oben und bringt in dieser Höhe einen langen Klebestreifen an. An dieser Linie könnt ihr euch bei der Bildhängung orientieren: Die Bildmitte oder die Mitte der Bildgruppe sollte auf Höhe der Linie liegen. Das gilt auch fürs Treppenhaus – der Punkt 145 cm über jeder Treppenstufe sollte die Bildmitte markieren.

Breite: Bilder über einem Sofa oder einer Konsole sehen toll aus, aber einen Konkurrenzkampf mit den Möbeln solltet ihr besser vermeiden. Das gelingt, indem die Breite des Bildes oder Bildgruppe nicht mehr als 2/3 der Möbelbreite bekommt.

Abstand: Die Bildunterkante sollte 15 bis 20 cm über einem Sofa hängen, über einer Konsole oder einem Kamin dürfen es 10 bis 30 cm sein. Bei einer Bildgruppe sollt der Abstand zwischen den Bildern einheitlich und zwischen 5 und 7 cm sein.

Das war´s schon mit der Theorie. Inspiration gefällig? Voilá.

Noch mehr Inspiration, wie du es dir zu Hause richtig schön machen kannst, findest du auf meinem Beitrag 7 DINGE, DIE DU VON „STAY HERE“ LERNEN KANNST.

2 Kommentare

  • Leo

    Das Aufhängen von Bildern war für mich auch immer sehr problematisch. Letztendlich habe ich mich für eine Bilderleiste entschieden und so kann ich meine Wanddeko mehrmals wechseln, wenn es mir nur danach ist 😉

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