Zweifarbige Küchen: Wie „oben“ und „unten“ todsicher zusammenpassen

Goodbye, weiße Küche, hello Farbe! Es gibt einen Küchentrend, der ganz klar die Gegenwart definiert: Eine zweifarbige Küche. Es ist ein Look, den ich seit einer ganzen Weile verfolge, und als unser Umzug anstand war klar, dass ich genau diesen Look haben will. Normalerweise mache ich Trends gar nicht erst mit, weil ich Monate oder sogar Jahre brauche, um mich an sie zu gewöhnen. Und wenn ich dann endlich so weit bin, ist er schon wieder out. Aber dieser Trend ist anders. Der zweifarbige Effekt verleiht dem Raum sofort Drama, fügt sich leicht in jeden guten Stil und ist kein bisschen langweilig. Dieser Look ist schon jetzt so zeitlos, dass er ein Klassiker wird. Ich bin sicher, dass wir zweifarbige Küchen bald überall sehen werden, und das noch für eine sehr lange Zeit

Häufig wird der Look umgesetzt, indem eine dunklere Farbe für die unteren Schränke und ein hellerer Farbton für Regale und Oberschränke gewählt wird. Es gibt einige Farbkombinationen oder Designelemente, die am besten funktionieren. Ich habe auf Pinterest zahllose weiße Regale und Oberschränke, gepaart mit Schwarz-, Braun- oder Blautönen im unteren Bereich gesehen. Auch mein Moodboard ist voll mit „two tone kitchen ideas“. Aber auch bei einer zweifarbigen Küche gibt es Dinge, die gut und weniger gut funktionieren. Also aufgepasst …

Bleib zeitlos

Ein Fehler beim Küchenkauf besteht darin, Farben zu wählen, die zu trendy sind. Die Verwendung mehrerer Farben bedeutet nicht, dass du dich für grelle Farbtöne entscheiden musst. Das Konzept funktioniert bestens mit gedeckten Farben und genauso gut in Schwarz und Weiß. Wählt also besser Farbkombinationen, die harmonisch zusammenpassen und mit denen ihr jahrelang leben könnt. Farbtupfer sind natürlich nicht verboten, im Gegenteil. Die erzeugt man am besten mit einem Teppich, Bildern, Accessoires oder auch Küchengeräten, die man leicht austauschen kann.

Noch so ein Trend für zweifarbige Küchen, den ich nicht unbedingt nachmachen würde, sind offene Regale. Von einem auf den anderen Tag waren offene Küchenregale das Thema ganzer Pinterest-Tafeln. Fast über Nacht kam dieser Trend, der aber schon wieder abebbt – aus ganz offensichtlichen Gründen. An so einem offenen Regal kann wirklich nur Freude haben, wer gern putzt, und das täglich. Mal abgesehen vom Putzen bieten Regale viel weniger Stauraum als geschlossene Oberschränke. Und Unordnung verstecken kann man hier auch gleich vergessen.

Die Umsetzung

Ein todsicherer Weg, damit zweifarbige Küchenschränke zusammenpassen, besteht darin, das gleiche Material und den gleichen Stil für oben und unten zu verwenden und nur die Farbe zu variieren. Die Elemente werden außerdem mit den gleichen Beschlägen kombiniert. Bei meiner Küche verbinden goldene Griffe die weißen Oberschränke mit den grünen Unterschränken unter einer weißen Marmortheke. Die Farbe ist zurückhaltend und raffiniert, das dunkle Grün der unteren Schränke ist eine Wahl, die sich leicht an sich ändernde Designmerkmale anpassen lässt. Die Glasfront der Oberschränke enthält Geschirr und Gläser, das immer an seinem Platz steht und sehr aufgeräumt aussieht (für Gäste ist es außerdem viel einfacher, alles zu finden). Die beiden weißen Oberschränke an den Seiten enthalten so viel Chaos, wie ich möchte – keiner wird es je erfahren.

Essplatz in der Küche

Nach Tisch und Stühlen für unseren Essplatz in der Küche habe ich sehr lange gesucht. Die richtigen zu finden ist gar nicht so einfach, wenn man keinen Extra Raum als Esszimmer zur Verfügung hat, sondern nur eine kleine Essecke. Na klar, am liebsten hätte ich einen ausladenden Esstisch für zehn Personen gekauft, doch an den meisten Tagen sind wir eben nur zu viert. Darum habe ich mich nach einem ausziehbaren Tisch umgeschaut, um im Alltag keinen Platz zu verschwenden. Ich liebe altes Holz mit einer tastbar-unebenen Oberfläche und habe mich überall in der Gegend nach so einem uralten Tisch umgeschaut. Es hat ein halbes Jahr gedauert, bis ich das perfekte Teil gefunden habe, und zu viel dafür bezahlt habe ich auch. Trotzdem bereue ich nichts, weil er so unheimlich viel Charme hat. Die Vintage-Stühle mit dem Peddigrohr sind wie für den Tisch gemacht. Fertig? Vorerst, aber nicht für immer! Ich habe da noch ein paar Ideen …

P. S.: Wenn du wissen möchtest, was für eine Küche das eigentlich ist und welche Features sie hat – hier kannst du die 6 besten Tipps nachlesen.

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