Die 7 schlimmsten Fehler beim Umziehen - und wie du sie vermeidest
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Die 7 schlimmsten Fehler beim Umziehen – und wie du sie vermeidest

Die Kartons sind gepackt, die unerlässlichen Umzugslisten abgearbeitet: In sechs Tagen steht bei uns der Möbelwagen vor der Tür. Habe ich an alles gedacht? Obwohl ich in Sachen Umziehen ein alter Hase bin, treibt mich diese Frage gerade um. Im Kopf gehe ich nochmal alles durch. Und da fallen mir direkt einige wirklich dämliche Fehler ein, die ich bei Umzügen erlebt oder selbst gemacht habe. Die 7 schlimmsten Fehler und wie du sie vermeidest, habe ich für euch in meinen ultimativen Umzugstipps zusammengetragen.

1 Nicht komplett gepackt haben
Das ist der klassische Anfängerfehler. Ist mir selbst schon passiert und ich habe das bei vielen Umzügen von Freunden erlebt: Die Helfer sind da, und überall liegt noch Zeug rum. Achtung, Ärgerpotenzial für die Helfer! Man will anfangen, muss aber erst noch nervigen Kleinkram einpacken! Warum das passiert? Weil es die vermeintlich wichtigen Dinge sind, die man bis zuletzt braucht und von denen man auch nicht wirklich weiß, wo sie hingehören. Sie landen dann im berühmten Diverses-Karton, den man seltsamerweise erst beim nächsten Umzug in der letzten Kellerecke wiederfindet.
Abhilfe: Alle wirklich wichtigen Dinge am Vorabend in einen Karton packen, beschriften und im PKW mitnehmen. Was an Kleinkram übrig bleibt, ist ein Fall für den Hausmüll.

2 Nicht ausmisten
Es gibt nichts Schöneres, als im neuen Heim anzukommen und alles so ordentlich zu haben, wie schon lange nicht mehr. Verderbt euch diese Freude nicht mit Dingen, die schon jahrelang in der hintersten Schrankecke vergammelt sind. Entsorgt sie vor dem Umzug. Das spart übrigens auch Kartons, Schlepperei und Zeit.

3 Kisten zu schwer packen
Die Grundidee ist richtig: Spielsachen zu Spielsachen, Geschirr zu Geschirr, Bücher zu … NEIN! Eure Umzugshelfer werden fluchen und ganz schnell schlapp machen, wenn die Kartons zu schwer gepackt sind. Bücherkartons höchstens bis zum Gewicht einer Bierkiste befüllen und dann mit Kissen und leichter Deko auffüllen. Á propos Bierkiste …

4 Bier für die Umzugshelfer
Wer so schwer schleppt, den kann man doch zwischendurch mit einem Bierchen bei Laune halten, oder? Besser nicht! Die Pause wird länger, die Kraft schwindet, die Unfallgefahr steigt. Wer mit Freunden umzieht, für den ist das Anstoßen im neuen Heim und Pizza für alle Pflicht – aber erst, wenn alles geschafft ist.

5 Werkzeug einpacken
Wo war denn jetzt nochmal die Zange, um die Nägel aus der Wand zu ziehen? Wer hat das Moltofill gesehen? Und die Toilette müsste jetzt auch nochmal geputzt werden … Packt all diese wichtigen Utensilien in einen Karton, den ihr deutlich mit „NICHT EINPACKEN“ beschriftet und in die Badewanne stellt. Wenn die Wohnung leer ist, könnt ihr dann in aller Ruhe durchputzen und die Löcher in den Wänden verspachteln.

6 Möbel abstauben
Eine Freundin mit Putzfimmel hat bei ihrem Umzug jedes einzelne Möbelstück abgestaubt. Und zwar während die Helfer es getragen haben, weil man dann so gut hinten und an den Seiten drankommt. Macht das nicht! Egal ob ihr mit Freunden oder einer Spedition umzieht. Niemand hat etwas dagegen, wenn ihr nach dem Abbauen von großen Möbeln die Spinnweben hinter den Schränken absaugt. Aber übertreibt es nicht.

7 Keinen Plan haben
Endlich ist der Umzugswagen vor der neuen Wohnung angekommen, und die Räume füllen sich mit Kartons und Möbeln. „Wohin soll das“, ist die Frage, die dir nun im Minutentakt gestellt wird. Du hast jetzt weder die Zeit noch die Kreativität, dir zu überlegen, wie du deine neue Wohnung am besten einrichtest. Wenn du keinen Plan hast, werden deine Helfer dein Zeug irgendwohin stellen, mit der Konsequenz, dass du alles später nochmal anfassen musst. Erstelle einfach einen Grundriss mit der Position für alle Möbel, den du griffbereit hast. Und schreibe auf Kreppband das Zimmer auf deine Möbel, damit sich nicht alles im Flur staut.

Übrigens: Hier geht es zum ersten Beitrag der Umzugsserie Moving to Monnem.

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