Homestory | Zu Besuch in Nanikas Mannheimer Altbauwohnung

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Dass wir noch einen Blick in Nanikas schöne Altbauwohnung werfen dürfen, ist ein ganz besonderer Glücksfall: Die Informatik-Doktorandin ist nämlich hochschwanger, und ihr erstes Baby kann jeden Moment kommen. Um so netter finde ich es, wie entspannt sie unseren Fototermin nimmt. Drehen wir eine kleine Runde!

Gleich hinter der Wohnungstür beginnt das Wohnzimmer; aber der fehlende Flur stellte für das Paar kein Einrichtungsproblem dar. An der kleinen Garderobe ist alles griffbereit, ein großer Schrank mit komplett verspiegelten Türen neben dem Sofa bietet Stauraum und vergrößert optisch das ganze Zimmer. Wenn man die Wohnung betritt, fällt der Blick sofort auf Dinge mit Geschichte: Die schmale, große Holzfigur neben der Garderobe haben die Bewohner zur Hochzeit geschenkt bekommen. Sie wurde von einem Freund aus einem einzigen Stück gefertigt. Auch die wunderschöne Bank aus Mangoholz und Ebenholz ist ein handgefertigtes Hochzeitgeschenk. Das Türstopper-Schweinchen aus Leder ist noch so ein Hingucker …

Der größte Blickfang ist aber das große Bild über dem Sofa! Nanika hat geschickt kombiniert: Schwarz und weiß, eckig und rund, alt und neu, Ikea und Designer, Kuhbild und Kuhfell-Hocker … überall finden sich Symbiosen, die ein harmonisches Gesamtbild ergeben – was aber nicht bedeutet, dass es in diesem Raum keine Überraschungen gibt. Der riesige Wein-Kühlschrank steht mitten im Wohnzimmer, fällt aber erstaunlicherweise als letztes auf.


Für Nanika mit ihrem runden Kugelbauch ist derzeit aber der Kühlschrank in der Küche viel interessanter … á propos Küche: Sie hatte sich diese ausladende Mischbatterie in den Kopf gesetzt, darüber war dann nur noch Platz für Regalbretter anstatt für geschlossene Schränke – kein Problem, wenn alles schön ordentlich ist. Und das ist es! Aufräumgöttin Marie Kondo würde bei diesem Anblick sicher einen Purzelbaum schlagen. Auch neonfarbene Spülmittelflaschen und hässliche Putzlappen sucht man in dieser schönen Küche vergeblich.

Wenn die Wohnung eine Schrulle hat, dann nur die eine: Orchideen. Den Pflanzen mit den seltsam in der Luft herumhängenden Wurzeln konnte ich nichts abgewinnen – bisher! Aber Nanika hat mich mit ihrem kleinen Orchideentick regelrecht angesteckt. Jede einzelne ihrer Orchideen hat eine Geschichte. Manche stammen von lieben Freunden, manche hat sie von verstorbenen Verwandten übernommen. Eine von ihnen ist schon fast 20 Jahre alt. Und jede einzelne hat einen Namen. Wie kann man die nicht mögen? Übrigens: Das Exemplar im Badezimmer zieht seinen Wasserbedarf aus der Luftfeuchtigkeit und muss nie gegossen werden. Faszinierend!

Liebe Nanika, vielen herzlichen Dank für den Einblick in Eure schöne Altbauwohnung!

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